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Gute Lehrerversorgung am Untermain und in Unterfranken

Landtagsausschuss lehnt Petition ab

21.06.2017

Am Bayerischen Untermain und in Unterfranken ist die Lehrerversorgung in allen Schularten gut. Das belegen die uns vorliegenden Zahlen des Kultusministeriums. Deshalb hat der Landtagsausschuss für Fragen des Öffentlichen Diensts eine Petition aus unserer Region abgelehnt, in der behauptet worden war, das sei nicht der Fall“, gab der CSU-Landtagsabgeordnete Berthold Rüth bekannt.

„Auch die Forderung der Petition, dass Lehrer, die am Untermain ausgebildet worden seien, auch dort eingesetzt werden müssten, hat der Landtagsausschuss abgelehnt. Denn die bayerischen Lehrerinnen und Lehrer müssen logischerweise dort eingesetzt werden müssen, wo die Schüler sind. Das ist seit langem auch allen bekannt, die ein Lehramtsstudium aufnehmen."

Trotz Stagnation der Schülerzahlen: Zusätzliche Lehrer für Grundschulen in Unterfranken

Der Abgeordnete betonte, dass das Kultusministerium aber Schulamtsbezirken abhängig vom Ausmaß des Schülerrückgangs und von der Zahl der Züge der Grundschulen dennoch zusätzliches Personal zur Verfügung stelle. Bayernweit seien dies im Schuljahr 2016/17 rund 220 Lehrerstellen, davon 29 in Unterfranken. Auf diese Weise könnten kleine Grundschulen, die einen überdurchschnittlichen Personalbedarf erforderten, bayernweit in ihrem Bestand gesichert werden: „So konnten zum Schuljahr 2016/2017 erneut, nach einer bereits günstigen Versetzungssituation im Schuljahr 2015/2016, insgesamt 38 Lehrkräfte und Fachlehrkräfte aus anderen Regierungsbezirken nach Unterfranken versetzt werden, obwohl unser Regierungsbezirk keinen Schülerzuwachs zu verzeichnen hatte.“

„Außerdem erhielten 67 unterfränkische Einstellungsbewerber zum Schuljahr 2016/2017 ein Einstellungsangebot in Unterfranken. Dabei handelt es sich um Bewerber mit Kind und Verheiratete sowie die jahrgangsbesten Bewerber in Unterfranken. Davon profitiert insbesondere der Bayerische Untermain“, betonte Berthold Rüth: „Das entspricht den Beschlüssen des Bayerischen Landtags, wonach verheiratete Lehrkräfte, die Familienzusammenführung geltend machen können sowie alleinerziehende Bewerberinnen und Bewerber bei Versetzungen und Einstellungen Vorrang haben“.

Relation von Lehrer zu Schüler in Unterfranken besser als in Oberbayern

Der Landtagsabgeordnete sagte, „er habe vollstes Verständnis dafür, dass viele unterfränkische Lehrkräfte gerne von Anfang an in Unterfranken eingesetzt werden möchten. Und das Kultusministerium versucht ja auch, die individuellen Einsatzwünsche der Lehrkräfte so weit wie möglich zu erfüllen. Deshalb wird jeder Einzelfall geprüft und die persönliche Situation im Rahmen des Möglichen berücksichtigt. Angesichts des starken Bevölkerungs- und damit auch Schülerzuwachses im Süden Bayerns lässt es sich aber leider beim besten Willen nicht vermeiden, dass Lehrkräfte aus allen anderen Regierungsbezirken gerade zu Beginn ihrer Laufbahn für eine gewisse Zeit dort eingesetzt werden. Diese Realität müssen auch die Verfasser der jetzt abgelehnten Petition anerkennen. Dennoch ist die Relation von Lehrer zu Schüler in Unterfranken in allen Schularten besser als etwa in Oberbayern.“

Der Abgeordnete wies erneut darauf hin, dass es für viele Berufstätige Realität sei, für eine gewisse Zeit im In- oder auch Ausland zu arbeiten, bevor sie in der näheren Heimat einen Job finden. Wenn junge Lehramtsanwärter aber von Beginn ihrer Laufbahn an eine Stelle in der Region haben möchten, gebe es auch die Möglichkeit, sich im gesamten Rhein-Main-Gebiet zu bewerben.

 

Stimmkreisbüro Berthold Rüth, MdL

Bayernstr. 46
63863 Eschau
Telefon : 09374/970026
Telefax : 09374/970027