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Berthold Rüth kritisiert Verbleib der Mottgers-Spange im Bundesverkehrswegeplan

„Bayerischer Untermain darf nicht vom ICE-Netz abgekoppelt werden“

06.12.2016
Berthold Rüth:
Berthold Rüth: "Der ICE-Halt in Aschaffenburg muss bleiben!"

Der CSU-Landtagsabgeordnete Berthold Rüth hat den Verbleib der sogenannten „Mottgers-Spange“ im neuen Bundesverkehrswegeplan kritisiert: „Ich habe Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt bereits im Frühjahr geschrieben, dass aus Sicht der Region Bayerischer Untermain die Südanbindung über die „Mottgers-Spange“ aus dem Bundesverkehrswegeplan gestrichen werden muss.

Der Bundesverkehrsminister hat mir jetzt aber in einem Schreiben mitgeteilt, dass sie im Entwurf des Bedarfsplans zum Bundesschienenausbaugesetz als eine von zwei Alternativen betrachtet werde, die beide wirtschaftlich und daher in den ‚Vordringlichen Bedarf‘ eingestuft worden seien.“

ICE-Halt in Aschaffenburg muss bleiben!

Berthold Rüth sagte, dass er ebenso wie viele Menschen in der Region Bayerischer Untermain der Auffassung sei, dass der sogenannte „bestandsnahe Neu-bzw. Umbau“ über Aschaffenburg, der im Entwurf des Bedarfsplans zum Bundesschienenausbaugesetz als andere Alternative genannt werde, „tatsächlich die bessere Alternative ist und am Ende dann auch beschlossen werden sollte. Dafür werde ich mich weiter stark machen, denn es kann nicht sein, dass unsere Region vom ICE-Netz abgekoppelt wird. Der ICE-Halt in Aschaffenburg muss auf jeden Fall bestehen bleiben.“


Der Abgeordnete, der auch Vorsitzender der Enquete-Kommission "Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern" ist, betonte, dass auch die Bayerische Staatsregierung die „Mottgers-Spange“ als „nicht notwendige Investition“ ablehne: „Es muss dabei bleiben, dass auch in Zukunft jeder ICE zwischen Würzburg und Frankfurt über Aschaffenburg fährt. Denn auch mit einem Ausbau der Strecke Hanau-Aschaffenburg-Nantenbach können die vom Bund erwünschten Fahrzeitgewinne zwischen Frankfurt und Würzburg erzielt werden. Außerdem würde das die Verbindung aus unserer Region nach Frankfurt verbessern und insgesamt billiger kommen als der Neubau einer Südkurve im Spessart.“

Stimmkreisbüro Berthold Rüth, MdL

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