Reden

Mitgliederversammlung des Luftsport-Verbandes Bayern

04.03.2023

 Grußwort Berthold Rüth, MdL

 Sehr geehrte Damen und Herren,

„Wenn du einmal den Geschmack des Fliegens erlebt hast, wirst du für immer auf der Erde wandeln und deine Augen zum Himmel richten, denn dort warst du, und dorthin wirst du immer zurückkehren wollen.“

 So geschwärmt hat niemand Geringeres als das Universalgenie Leonardo da Vinci, der zwar bereits vor über 500 Jahren Flugmaschinen gezeichnet, aber natürlich niemals selbst geflogen ist.

 Ich bin sicher, liebe Mitglieder des Luftsportverbands Bayern, dass jede und jeder von Ihnen das ganz genauso sieht, und grüße Sie ganz herzlich zu ihrem heutigen Fliegertag.

 Der Luftsport ist bei uns in Bayern sehr populär und dank des Einsatzes modernster Technik und vieler ehrenamtlicher Menschen sowie hervorragender Fluglehrer in den rund 100 Vereinen auch sehr sicher.

 Er ist definitiv der „höchste“ Sport, den man in Bayern ausüben kann und natürlich auch der, bei dem man den besten Überblick hat – gute Sichtverhältnisse vorausgesetzt.

 Als Vorsitzender des Landessportbeirats freue ich mich sehr, dass wir heute einen Mann ehren können, der sich in vielfältiger Weise um den Luftsport in Bayern verdient gemacht hat: Ulrich Braune

Neben seiner eigenen sportlichen Tätigkeit im Modellflug, aber anfangs auch im Segelflug, hat Ulrich Braune in den 80-er Jahren bereits früh als Bezirksjugendleiter Oberfranken eine ehrenamtliche Tätigkeit übernommen.

Seine Arbeit überzeugte offenbar die Verantwortlichen im Luftsport-Verband, denn bis 1995 folgten fast sechs Jahre als Landesjugendleiter und damit sozusagen als Vorsitzender der Luftsportjugend in Bayern.

 Dadurch wurde auch der Deutsche Aero Club als Spitzenverband für den Luftsport auf Ulrich Braune aufmerksam. Das „Ergebnis“ war die Übernahme des stellvertretenden Bundesjugendleiters, wenn auch „nur“ für nicht ganz drei Jahre.

Ende der 90er Jahre hatte der Verband eine Strategiekommission ins Leben gerufen, in der Ulrich Braune mitgearbeitet hat und die in 2000 zu einer Neustruktur mit insbesondere einer funktionsorientierten Aufstellung der sechs Vorstandsämter führte.

Die damalige Mitgliederversammlung wählte ihn daraufhin zum „Vorstand Sportbetrieb und Sporterlebnis“.

Ab im Jahr 2001 zum Vorstand Sportbetrieb und Sporterlebnis.

Ab 2006 übernahm er dann im LVB-Vorstand bis zum Frühjahr 2021 das Amt des Präsidenten.

Man hätte annehmen können, dieses Amt hätte ihn nicht ausgefüllt, denn von 2011 bis 2019 fungierte er parallel zur Funktion als Präsident auch als Landesmodellflugreferent.

Das alles geht nur in einem funktionierenden Verbandsteam. Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn man resümiert, dass all seine ehrenamtlichen Tätigkeiten stets gekennzeichnet waren durch seine vermittelnde, kompetente, zielorientierte, ruhige und an den geeigneten Stellen auch von Humor begleitete Art.  Das „Ergebnis“ seines Funktionärsweges im Luftsport ist die nun anstehende Verleihung der Ehrenpräsidentschaft.

 

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Stimmkreisbüro Berthold Rüth, MdL

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